Archiv für die Kategorie ‘Enervierendes’

Dienstmagtsyndrom

Mittwoch, 27. September 2006

Ist eigentlich ein Ich muss immer erreichbar sein!-Wahn ausgebrochen? Ist es eine neue Krankheit? Oder kommt es mir nur so vor. Ich habe das Gefuehl das bei manchen, wenn diese nicht auch nachts um halb zwei beim Nachtschiss erreichbar sind, sofort eine Verstopfung und uebelste Verdauungsprobleme einsetzen. Ich fand schon immer ziemlich erschreckend, das nach dem Ende eines Kinofilms die Raucher sofort rausstuermen um sich ein Glimmstengel anzuzuenden. Viel schlimmer finde ich jedoch, das wenn kaum der Film aus ist, hunderte Handys ans Tageslicht kommen und erstmal nach Anrufen respektive SMS gecheckt wird. Warum ich das gerade heute erwaehne? Ganz einfach. Ich war gerade bei dem Lebensmitteldealer meines Vertrauens. Ich liebe ja per’se das Einkaufen wie die Katze das Wasser. Zu meinem bedauern war der Laden auch noch bis in die letzte Reihe ausgebucht. Jedes Theater wuerde sich bei einer solchen Platzbesetzung die Haende reiben. Jedenfalls begab ich mich dann mit meinen zwei mickrigen Artikeln zu den vorhandenen und nicht minder langen Kassenschlangen, wo ich mich dann, nach mehrmaligen Abwaegen zwischen selbigen, an einer mir subjektiv am kuerzesten erscheinende anzustellen gedachte. Nach einem mehrwoechigen Karavanengerangel stand ich kurz vor dem Geldeintreiber des entsprechenden Ladenlokals. Vor mir war nur noch eine mittelalterliche falschfarbene Blondine mit eindeutig zu kleinen Schuhen und einem Parfumduft der mich irgendwie an ein naechtliches Schakaltreiben in einer weit entfernten Steppe errinerte. Hektik und stress standen schon allen mit salzwassern auf der Stirn geschrieben. Der Geldeintreiber zog in gewohnter Manier, die von der Blondine ausgewaehlte echte Teilmenge der im Portfolio vorhandenen Produkte, durch die Laserabtastung. Just in diesem Moment klingelte ein Handy. Dies gehoert ja schon zum Normalalltag eines jeden. Selbst wenn man eine einsame Bergwanderung in die Alpen unternimmt um duennluftatmende Felstermiten zu studieren, klingelt nach 30 Minuten irgendwo ein Handy. Und sei es der Bergsteiger der uns vor wenigen Stunden ueberholt hat und nun den, von den gewerbetreibenden Gauklern im Bereich professionellen Bergsport, nicht so vorgesehenen Abstieg – sprich freier Fall – angetreten hat. Dies ist aus heutiger sicht natuerlich auch kein Grund sich ueber die Massen zu aergern. Jedoch wenn dieses Handygedudel von jener blondinenartigen Frauengestalt ausgeht und diese sich anschickt es zu beenden indem sie das Gespraech annimmt, koennten doch einige – im Kontext der vorherig beschriebenen Situation – agressive Gedanken aufkommen (die ich wegen der sonst anfallenden juristischen Scherereien nicht naeher erlaeutern moechte). Nun steht diese unterbeschuhte Person mit einer Hand an der Kasse und packt Ihr Produktsubset im Schneckentempo (worueber sich die Schakale natuerlich freuen wuerden) in den Einkaufskorb. Aus einer anderen Warte gesehen: Was muss diese arme Frau fuer einen inneren emotionalen bzw. sozialen Stress haben, das sie selbst in dieser Situation den Drang nicht unterdruecken kann ans Handy zu gehen und womoeglich eine, ihr Leben veraendernde, Nachricht zu verpassen. Ich moechte diesem Phaenomen jetzt, heute und hier einen Namen geben. Ich nenne es das Dienstmagtsyndrom! Denn wenn jemand durch das Handy so angeklingelt wird und derjenige selbst in solchen Situationen ans Handy geht, ist er nicht viel mehr als ein Diener nach dem man klingelt. Ich persoenlich finde es fuersterschrecklich das sich Menschen in diese “Ich bin 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und das im 10 Sekundentakt”- erreichbar Schiene pressen. Ich finde das weder cool noch trendy. Ich persoenlich finde das einfach krank!

Der Mitarbeiter

Freitag, 11. August 2006

Der Mitarbeiter – Sein natuerlicher Lebensraum: der Arbeitsplatz. Kaum ein Arbeitsplatz wo diese Spezies nicht erfolgreich domestiziert wurde. Es vergeht kaum ein Arbeitstag an dem diese, selbst von Mutter Natur kaum beruecksichtigte Gattung mit dem IQ eines unterbelichteten Nachtschattengewaechses bei Regenwetter, einem nicht den Tag bzw. schon im vorhinein die ganze Woche versaut. Oft reicht dafuer schon die pure Anwesenheit dieser generalverschatteten Subjekte aus. Ueber diesen Umstand koennen auch verharmlosende Verniedlichungen wie z.b. “Arbeitskollege” bzw. “Teammitglied” nicht hinweg taeuschen. So steckt doch schon im Wort “Kollege” allein die Tatsache, das man sich diesen Umgang nicht freiwillig hat angedeien lassen sondern in einer unfreiwilligen Vergesellschaftung heftigst protestierend zusammengefuehrt wurde. Faktische Daten, Argumente und auch infernalische Hilfe- bzw. Schmerzschreie vermoegen diesen Vorgang weder zu verlangsamen oder gar zu stoppen. So ists, das wir uns alle – bis auf wirklich wenige glueckliche Ausnahmen – mit diesem Genschrott entsprungenden Misswuches einer sozial verkrachten, in der Sonne ausgegaehrten Nachgeburt namens Mitarbeiters ausgesetzt sehen. Der Mitarbeiter als solches verweilt duldungsweise in jenen Firmen, die sich von ihm ein, und dies zu unrecht, “mitarbeiten” versprechen. Was schon einmal eine voellig falsche Grundhaltung seitens des Arbeitgebers ist. Ein Mitarbeiter fuehrt weder irgendwelche produktiven “Arbeiten” aus noch tut er es “mit” den anderen. Ein Mitarbeiter ist im grundlegenden Verhalten kontraproduktiv und permanent negativ eingestellt.

Du denkst jetzt: “Einen solchen Mitarbeiter gibts bei uns nicht!”?. Tja, dann kennen aber alle deine Kollegen mindestens einen…

Scheisstage – Hier eine mentale Stuetze

Mittwoch, 17. Mai 2006

Voting

Freitag, 06. Januar 2006

Leider hat das Voting einen Hau weg gehabt! Das lag daran, dass einfach eine PHP-Funktion in der neuen PHP-Version anders reagierte als bisher! Aber ich habe es nun angepasst. Es sollte wieder funktionieren!

Nachtraeglich: Ein frohes neues und erfolgreiches Jahr!

Spamblocker

Samstag, 17. Dezember 2005

Sodele, ich habe gerade einen “einfachen” – Spamblocker programmiert! Ich hoffe er tut in den “meisten” Faellen seinen Dienst! Sollte es momentan zu Problemen bei den Kommentaren kommen, wuerde ich euch bitten mir kurz bescheid zu geben! ThX!

Karnevalsanfang

Freitag, 11. November 2005

Heute ist ja Karnevals-Anfang! Am 11.11 um 11:11 Uhr!

Ich als Informatiker sage euch: Es gibt keinen Computer auf dieser Welt, der ausrechnen koennte, wie scheissegal mir Karneval ist!

Danke!

Spam

Dienstag, 04. Oktober 2005

Ich hasse Spam #grummel#

Fernsehen

Samstag, 24. September 2005

Habe gerade folgendes Gefunden:

Eine neue Studie untermauert die These, nach der Kinder in der Schule schlechter werden, wenn sie viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen. Studienleiter Pfeiffer: “Ein Uebermass an Medienkonsum macht dick, dumm, krank und traurig.”

Haetten die das nicht schon vor 30 Jahren entdecken koennen #Scheisse#

Einkauf

Montag, 27. Juni 2005

Das ich mich in der Vergangenheit schon oefters ueber das Einkaufen echauffiert habe liegt wohl in der Tatsache begruendet, das diese buckeligen Levantiner die, jenseits der mir verstaendlichen und auch vertretbar durchschaubaren Preis-/ Leistungsgrenze gesetzen Gewinnspanne gebeugt, ja wenn nicht sogar schon gebrochen haben.
Ich habe mich heute wieder Irre leiten lassen, als mir meine Grosshirnrinde signalisierte dass ich noch etwas von dem heisswasserloeslichen Getraenk, in diesen kleinen biologisch abbaubaren Miniatursaeckchen und ein wenig Gemuesebruehe, im Tausch gegen der mir so hart erarbeiten Ersatzwaehrung zu erwerben haette. Als ich denn nu mit meiner, in der Zahl doch recht ueberschaubaren Artikelmenge, an der Kasse vor dieser Verkaeuferin mit dem Gesichtsausdruck: “Waere mein Mann nicht so ein impotenter Sack, muesste ich hier nicht mehr arbeiten, sondern wuerde fett und schwanger zu hause auf der Couch Chipsfressend liegen” bedient wurde, kam die unverbluemte und mir bis jetzt nicht verstaendliche Preisansage: 6 Euro 18 Bitte!
Ich versichterte mich in einem sehr ruhigen Ton, ob vieleicht die Technik ein wenig unter der Hitze des heutigen Tages zu leiden gedachte, oder vieleicht ein multiples hinweggleiten des selben Produktes ueber die laserabgetastete automatische Kasse vorliegen konnte. Der Originalton lautete wohl eher “WAAAAAAAAAAAAAAAAS? Fuer ne bloede Bruehe und ein bisschen Tee?”
Ich zahlte zerknirscht die horrende Summe wofuer ich laengere Zeit einer geschaeftigen Taetigkeit nachgehen musste und verstummte mit einem zukunftsaengstlichem Gesicht und dachte mir “Wo soll das noch alles hinfuehren?”. Kann es sein, das ein wenig Gemuesebruehe und ein wenig Ottonormalverbrauchertee fast 12 Mark 40 kostet?

Simyo

Donnerstag, 09. Juni 2005

Ich habe neulich meinen D2 Handyvertrag gekuendigt. Ich telefoniere so selten damit, das sich die Grundegebuehr nicht lohnt. Ich zahlte 20 Euro pro Monat und habe vieleicht nur 3 davon Verbraucht. Nunja…
Jedenfalls bin ich auf die neue E-Plus Tochter Simyo aufmerksam geworden. Sie bieten nur einen Tarif an, nach dem Wahlspruch “Weil einfach einfach einfach ist!”. Es handelt sich um eine Prepaid-Karte. Sie muss im Internet ueber deren Homepage aufgeladen werden. Soweit so gut! Als ich meinen alten Vertrag gekuendigt habe, fragte mir der Freggel am anderen Ende der Leitung “Warum?”. Ich sagte, weil ich euch einfach zu teuer finde. Er ganz Scheinheilig: “Wer koennte denn billiger sein?”. Ich erzaehlte Ihm von Simyo. Das eine Gespraechsminute in alle Netze lediglich 19 Cent kostet. Eine SMS 14 Cent. Ich keine Vertragslaufzeit habe und keinen Mindestumsatz. Da meinte er “Das kann nicht sein, da muss ein Haken dran sein!”. Nein, es ist kein Haken dran. Das hat jetzt z.B. auch die Mogelcom festgestellt und Klage eingereicht. Sie wollen Simyo stoppen. Ich hoffe natuerlich dass die damit nicht durchkommen. Denn dann stehe ich ganz ohne Vertrag da :-) Ich denke aber eher die anderen werden sich gezwungen fuehlen nachzuziehen!
Aber da sieht man mal wieder wie der Deutsche denkt: “So billig? Da muss ein Haken dran sein oder es taucht einfach nix!”. Tjaja… Manchmal ist billig einfach besser…